„Ich selbst“ Auseinandergelebt. Protokoll eines Coachings

Ich selbst

Eine kleine, zerbrechlich wirkende Frau erscheint im Türrahmen und bittet mich ins Zimmer. Nach der Begrüßung sitzen wir uns schräg gegenüber und schauen uns an. Die Atmosphäre wirkt bedrückend. Die Stille ist unangenehm laut. C: Frau K. Ich bin gern zu Ihnen gekommen. Was kann ich jetzt für Sie tun?

von Gabriele Lönne

Klientin windet sich: Ein Kollege hat mir von Ihnen erzählt …
Stille.
C: Schön, das freut mich sehr. Was hat Sie dazu bewogen, mich anzurufen? Antworten Sie am besten ganz spontan.

Klientin knetet ihre Hände und druckst herum: Hm, ja, wissen Sie, hm, mir fehlt jemand, der mir in einer gewissen Sache so eine Art Feedback gibt …
Die Klientin schaut mich nicht an, sie wirkt gequält.

C: Okay, was halten Sie davon, wenn Sie mir einfach erzählen, um was es geht? Dann sage ich Ihnen, ob wir zusammen arbeiten können. Lassen Sie gern die Details aus. Wir können auch inhaltsfrei miteinander sprechen. Klientin: Hm, ja, ich bin aus meiner WG ausgezogen.

Sie blickt mich erwartungsvoll an… Lesen Sie weiter auf:

 

KuS-02-2014-Loenne-1

 

Herzlichen Dank für Ihren Besuch! Falls es Sie interessiert, das nächste Protokoll hat mit zwanghaftem Verhalten und „Dornröschen“ zu tun!

Ihre Gabriele Lönne

 

 

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