„Mobbing und Cybermobbing bei Erwachsenen“

Bündnis gegen Cybermobbing eV & ARAG SE haben am 26.03.2014 die vorliegende Studie veröffentlicht:
A. Das Wichtigste in Kürze

Die Gewaltphänomene Mobbing und Cybermobbing sind in zunehmendem Maße in unserer Gesellschaft präsent. Da die letzte umfassende Studie zu diesen Themenfeldern in Deutschland im Jahr 2002 durchgeführt wurde, hat sich das Bündnis gegen Cybermobbing dazu entschlossen, die vorliegende Studie durchzuführen. Die Studie liefert aktuelle Daten zu Ausmaß, Formen, Reaktionen, Folgen und Prävention von Mobbing und Cybermobbing in Deutschland. An der dazu durchgeführten, weitgehend standardisierten Onlinebefragung nahmen 6.296 Personen aus Deutschland über 18 Jahren teil.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie sind:

Prävalenz

  • ›  Mobbing und Cybermobbing wird als stark zunehmendes gesellschaftliches Problem wahrgenommen.
  • ›  28% der Befragten waren schon einmal Opfer von Mobbing und 8% Opfer von Cybermobbing.
  • ›  Frauen sind besonders häufig von Mobbing betroffen.
  • ›  Fast 40% der Mobbingattacken dauern länger als ein Jahr, zwei Drittel der Cybermobbingattacken umfassen einen Zeitraum zwischen 1 und 3 Monaten.
  • ›  Mobbing ist nicht nur ein Phänomen der Arbeitswelt: Fast ein Drittel der Vorfälle werden im privaten Umfeld registriert.

    Folgen

  • ›  Fast die Hälfte der Betroffenen von Mobbing und Cybermobbing klagt über Persönlichkeitsveränderungen und Depressionen.
  • ›  Mehr als jedes zehnte Opfer von Mobbing und Cybermobbing stuft sich als suizidgefährdet ein.
  • ›  Über zwei Drittel der Opfer von Mobbing und Cybermobbing am Arbeitsplatz streben den Wechsel des aktuellen Arbeitgebers an.
  • ›  Opfer von Mobbing und Cybermobbing weisen jährlich 5 Krankheitstage mehr auf als nicht betroffene Beschäftigte.

Hier geht ist der Link zur Studie:

Studie_Mobbing_Cybermobbing_Erwachsene

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